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Kelsterbacher Terrasse

Die Fakten

Projekt:
Kelsterbacher Terrasse
Zuständigkeit:
Gemeinde Kelsterbach
Zeitplanung:
 
Zielgruppe:
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kelsterbach, Touristen
Zielsetzung:
Neuordnung des Uferbereichs und Schaffung von Aufenthaltsqualitäten
Beteiligung:
Bisher: Preisgericht zur Identifikation der Planung

Projektbeschreibung

Das Kelsterbacher Mainufer soll neu gestaltet werden. Dafür wurde ein Wettbewerb für Landschaftsarchitekten ausgelobt. 46 Büros für Landschaftsarchitektur (auch aus dem europäischen Ausland) haben sich für die 13 Teilnehmerplätze beworben, um eine Planung für das Kelsterbacher Ufer zwischen Kelstermündung im Osten und Niederhölle im Westen zu erarbeiten.

Den Zuschlag erhielt der Bieter Bierbaum Aichele.

Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts

„Die Verfasser greifen die Besonderheiten des Mainvorlandes mit dem Wechselspiel aus steilen, bewaldeten Hängen und in ihrer Breite variierenden Uferzonen auf. […]

Die Erschließung erfolgt barrierefrei an zwei Zugängen durch eine Rampe und einen Aufzug, der gleichzeitig als Aussichtsturm ein weithin sichtbares Identitätsmerkmal darstellt. Der Uferweg ist ausreichend bemessen und an der Oberfläche mit farbiger Splitteinstreuung hergestellt.

Die vielfältigen Nutzungsangebote finden auf unterschiedlichen Flächen statt. […] Das Spielangebot ist differenziert geplant und generations- und geschlechterübergreifend ausgerichtet. Die Mainwiese bildet als „kleiner Landschaftspark“ den zentralen Aufenthalts- und Aktivitätsbereich.

[…] Beleuchtungselemente werden behutsam eingesetzt. Vorgesehen sind einerseits Sicherheitsbeleuchtungen und andererseits integrierte Lichtbänder in den Steggeländern. Den beleuchtungstechnischen Höhepunkt bildet ein Lichtakzent im Aussichtsturm.“

Das Preisgericht empfiehlt die Umsetzung des Entwurfs vom Landschaftsarchitekturbüro Bierbaum Aichele, Mainz. Vor der Ausführung soll noch eine Reduktion der Stufenanlagen geprüft und der Nachweis der Haltbarkeit erbracht werden. Die Möglichkeiten einer generellen Kosteneinsparung sollen herausgearbeitet werden.

Der erste Bauabschnitt wurde bereits entlang der Kelstermündung fertig gestellt.